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Fotos: Olaf-Wull Nickel
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Französischer Premier beim Neujahrsempfang der IHK 

Mit starkem Applaus bedacht wurde die Rede des französischen Premierministers Édouard Philippe beim Neujahrsempfang der IHK Köln im Januar. Philippe, der einen Teil seiner Festansprache auf Deutsch hielt, hatte als Jugendlicher einige Jahre in Deutschland verbracht und erinnerte sich daran, dass er damals gelernt habe, "was es heißt, Europäer zu sein". Der Premier verteidigte zudem die Reformpolitik von Präsident Macron und kritisierte die Proteste der so genannten Gelbwesten.

Vor den rund 500 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft hoben NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und IHK-Präsident Dr. Werner Görg in ihren Reden die Bedeutung der deutsch-französischen Partnerschaft gerade in Krisenzeiten der Europäischen Union hervor. Mit Blick auf die anstehende Europawahl sagte Laschet populistischen Strömungen von links und rechts den Kampf an und betonte: "Wir lassen uns das europäische Projekt nicht kaputt machen!"

IHK-Präsident Görg schrieb zudem der Politik einige Forderungen der Wirtschaft ins Stammbuch. Vom Bund forderte er Steuererleichterungen für Unternehmen, um deren internationale Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, Andere Länder, zuletzt auch Frankreich, machten dies vor. Lokale Politik und Verwaltung forderte er auf, Planungsprozesse zu beschleunigen. Speziell die Stadt Köln müsse der Wirtschaftsförderung eine größere Bedeutung einräumen, sagte Görg.

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